abstract snowflake
liebe leser,
da ihr dem berufsbild spionin ja nichts entgegenzusetzen habt, hier die erste fassung der zusammenfassung meiner autobiographie:
Im ersten Kapitel werden wir ohne Vorwarnung mit einer Serie mysteriöser Todesfälle - gleich sieben weibliche Leichen - konfrontiert. Es stellt sich nach und nach heraus, dass diese in engem Zusammenhang zueinander und zur Protagonistin des Romans, Valerie Fröhlich, stehen. Offensichtlich bedarf es jedoch einiger geheimdienstlicher Arbeit, um alle Verbindungen aufzuklären und zu erfassen. Das zweite Kapitel ist die Kurzversion eines Romans, den ein mit der Protagonistin durch Hassliebe verbundener britischer Wissenschaftler über sie geschrieben hat und durch das wir einen ersten Eindruck von ihr bekommen. Es taucht jedoch auch das Original - Valeries nie veröffentlichte Autobiographie - auf, und dem Leser wird suggeriert, dass diese wesentlich spannender ist, obwohl der Roman bereits ein Riesenerfolg ist, sowohl als Buch als auch auf der Leinwand. In Form dieser beiden Geschichten erfahren wir ungefähr, in welche Richtung der Plot des vorliegenden Romans konstruiert werden wird, jedoch zunächst aus der selbstreflektierenden Perspektive der Protagonistin und mit einigen Elementen, die auf self fulfilling prophecy schließen lassen. Auch die zentrale Liebesgeschichte des Buches, nämlich die zwischen Valerie und einem gewissen Bundeswehrsoldaten Frank W., wird hier angedeutet. Spätestens im dritten Kapitel erschließt sich zwar die Identität der sieben Toten und wir erfahren mehr Fakten über sie und auch über Valerie Fröhlich, sind aber immer noch nicht viel weiter, was die genetischen und historischen Zusammenhänge angeht. Dies geschieht im vierten Kapitel, wo wir erfahren, dass tatsächlich alle sieben Toten Klone der ursprünglichen Valerie Fröhlich waren, die in der DDR zu wissenschaftlichen Zwecken hergestellt und dann teilweise nach Großbritannien exportiert worden waren.
Im fünften Kapitel findet eine Art Endzeitszenario statt, dass beinahe zum Weltkrieg führt (wie immer sind die Serben die Bösen). Durch indirekte Intervention unserer beiden Haupthelden kann jedoch das Schlimmste verhindert werden, und die Amerikaner lenken in letzter Minute ein. Im sechsten Kapitel geht einiges schief: Frank W. landet im Gefängnis, weil die deutschen Geheimdienste ihn - natürlich zu unrecht - für maßgeblich mitschuldig am Ausbruch des Krieges halten.
Im siebten Kapitel wird wieder einmal künstliche Befruchtung zum Thema und wir erfahren, dass Valeries Tochter, die angeblich von Frank sein soll, gar nicht von ihm ist, sondern aus einer Samenbank in Arizona stammt, in der ein gewisser Schauspieler aus Berlin unvorsichtigerweise sein Ejakulat deponiert hat. Dieser rastet erwartungsgemäß aus, als er davon erfährt, beginnt aber trotzdem eine Affäre mit Valerie, die darin gipfelt, dass er gegen seinen Willen zusagt, die Rolle des Frank in der Verfilmung von Valeries eigentlicher Lebensgeschichte zu spielen. Bei der Filmpremiere im achten Kapitel taucht ein ominöser katholischer Priester aus Belfast auf, der sich als Valeries Jugendliebe Tom zu erkennen gibt und schließlich gesteht, an allem schuld zu sein, da die komplette Geschichte mit den Klonen und dem irischen und serbischen Anteil an der großen Verschwörungstheorie Teil eines britischen Plans zur Zerschlagung demokratischer Tendenzen in Europa war. Diesen Plan hatte Tom für eine biblische Prophezeiung gehalten und - nur zum Teil bewusst - an dessen Durchführung mitgearbeitet. Nachdem Valerie die ganze Wahrheit erfahren hat, holt sie im neunten Kapitel Frank aus dem Gefängnis und die politische Rehabilitation der beiden wird von großem Medienrummel begleitet, was Frank auch ausnutzt, um FDP-Politiker zu werden (spätestens da merken wir, dass er ein Mitläufer ist und weder über die Intelligenz noch die charakterliche Größe verfügt, die Valerie ihm in ihrer Verliebtheit zuschreibt). Kapitel zehn ist eine Art Rückblick für Außenstehende, in einem Hotel stellen diverse Gewinner eines Preisausschreibens fest, dass ihr Leben in irgendeiner Weise mit Valerie zu tun hat, und wir werden indirekt darüber belehrt, dass ja sowieso alles mit allem irgendwie zusammenhängt und erfahren die Reaktion der uneingeweihten Öffentlichkeit auf die im vorangegangenen geschilderten Ereignisse. Das Buch endet im elften Kapitel mit der Erkenntnis Valeries, dass sie Frank immer lieben wird und einer relativ banalen Liebesgeschichte, die aber nicht von Dauer ist. Im Epilog erfahren wir, was aus den wichtigsten Charakteren geworden ist.
da ihr dem berufsbild spionin ja nichts entgegenzusetzen habt, hier die erste fassung der zusammenfassung meiner autobiographie:
Im ersten Kapitel werden wir ohne Vorwarnung mit einer Serie mysteriöser Todesfälle - gleich sieben weibliche Leichen - konfrontiert. Es stellt sich nach und nach heraus, dass diese in engem Zusammenhang zueinander und zur Protagonistin des Romans, Valerie Fröhlich, stehen. Offensichtlich bedarf es jedoch einiger geheimdienstlicher Arbeit, um alle Verbindungen aufzuklären und zu erfassen. Das zweite Kapitel ist die Kurzversion eines Romans, den ein mit der Protagonistin durch Hassliebe verbundener britischer Wissenschaftler über sie geschrieben hat und durch das wir einen ersten Eindruck von ihr bekommen. Es taucht jedoch auch das Original - Valeries nie veröffentlichte Autobiographie - auf, und dem Leser wird suggeriert, dass diese wesentlich spannender ist, obwohl der Roman bereits ein Riesenerfolg ist, sowohl als Buch als auch auf der Leinwand. In Form dieser beiden Geschichten erfahren wir ungefähr, in welche Richtung der Plot des vorliegenden Romans konstruiert werden wird, jedoch zunächst aus der selbstreflektierenden Perspektive der Protagonistin und mit einigen Elementen, die auf self fulfilling prophecy schließen lassen. Auch die zentrale Liebesgeschichte des Buches, nämlich die zwischen Valerie und einem gewissen Bundeswehrsoldaten Frank W., wird hier angedeutet. Spätestens im dritten Kapitel erschließt sich zwar die Identität der sieben Toten und wir erfahren mehr Fakten über sie und auch über Valerie Fröhlich, sind aber immer noch nicht viel weiter, was die genetischen und historischen Zusammenhänge angeht. Dies geschieht im vierten Kapitel, wo wir erfahren, dass tatsächlich alle sieben Toten Klone der ursprünglichen Valerie Fröhlich waren, die in der DDR zu wissenschaftlichen Zwecken hergestellt und dann teilweise nach Großbritannien exportiert worden waren.
Im fünften Kapitel findet eine Art Endzeitszenario statt, dass beinahe zum Weltkrieg führt (wie immer sind die Serben die Bösen). Durch indirekte Intervention unserer beiden Haupthelden kann jedoch das Schlimmste verhindert werden, und die Amerikaner lenken in letzter Minute ein. Im sechsten Kapitel geht einiges schief: Frank W. landet im Gefängnis, weil die deutschen Geheimdienste ihn - natürlich zu unrecht - für maßgeblich mitschuldig am Ausbruch des Krieges halten.
Im siebten Kapitel wird wieder einmal künstliche Befruchtung zum Thema und wir erfahren, dass Valeries Tochter, die angeblich von Frank sein soll, gar nicht von ihm ist, sondern aus einer Samenbank in Arizona stammt, in der ein gewisser Schauspieler aus Berlin unvorsichtigerweise sein Ejakulat deponiert hat. Dieser rastet erwartungsgemäß aus, als er davon erfährt, beginnt aber trotzdem eine Affäre mit Valerie, die darin gipfelt, dass er gegen seinen Willen zusagt, die Rolle des Frank in der Verfilmung von Valeries eigentlicher Lebensgeschichte zu spielen. Bei der Filmpremiere im achten Kapitel taucht ein ominöser katholischer Priester aus Belfast auf, der sich als Valeries Jugendliebe Tom zu erkennen gibt und schließlich gesteht, an allem schuld zu sein, da die komplette Geschichte mit den Klonen und dem irischen und serbischen Anteil an der großen Verschwörungstheorie Teil eines britischen Plans zur Zerschlagung demokratischer Tendenzen in Europa war. Diesen Plan hatte Tom für eine biblische Prophezeiung gehalten und - nur zum Teil bewusst - an dessen Durchführung mitgearbeitet. Nachdem Valerie die ganze Wahrheit erfahren hat, holt sie im neunten Kapitel Frank aus dem Gefängnis und die politische Rehabilitation der beiden wird von großem Medienrummel begleitet, was Frank auch ausnutzt, um FDP-Politiker zu werden (spätestens da merken wir, dass er ein Mitläufer ist und weder über die Intelligenz noch die charakterliche Größe verfügt, die Valerie ihm in ihrer Verliebtheit zuschreibt). Kapitel zehn ist eine Art Rückblick für Außenstehende, in einem Hotel stellen diverse Gewinner eines Preisausschreibens fest, dass ihr Leben in irgendeiner Weise mit Valerie zu tun hat, und wir werden indirekt darüber belehrt, dass ja sowieso alles mit allem irgendwie zusammenhängt und erfahren die Reaktion der uneingeweihten Öffentlichkeit auf die im vorangegangenen geschilderten Ereignisse. Das Buch endet im elften Kapitel mit der Erkenntnis Valeries, dass sie Frank immer lieben wird und einer relativ banalen Liebesgeschichte, die aber nicht von Dauer ist. Im Epilog erfahren wir, was aus den wichtigsten Charakteren geworden ist.
saoirse - 19. Apr, 11:26
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