23
Sep
2008

was man so alles lernt...

...seit hier werbung gezielt zum thema passend platziert wird:

demnächst wird in indoor-kabinen geraucht

schon heute morgen hatte mich rosmarin per twitter auf diesen link hingewiesen. noch am selben tag stellte ich erfreut fest, dass auch in diesem blog schon fleißig dafür geworben wird.

dabei habe ich gerade noch schmidt bei beckmann eine nach der anderen quarzen sehen und dabei genüsslich eine zigarette geraucht.

isabo hingegen will mit 80 wieder anfangen. na ja, dann hat sie ja immerhin noch mindestens zehn jahre zeit, die zweitbeliebteste deutsche raucherin zu werden.

das thema fängt an, mir spaß zu machen!

21
Sep
2008

Smoke as Metaphor (continued)



Es reicht!
Am Freitag las ich in SpOn diesen Artikel über den Tod eines Rauchers. Dort hin gelangt war ich, weil er unter iGoogle als eine von drei Top-Schlagzeilen angekündigt war. Versteht mich nicht falsch, ich finde es tragisch, dass ein Mensch auf diese Weise zu Tode gekommen ist (wobei man in Uganda eventuell auch für geringere Vergehen von der Dorfgemeinschaft gelyncht wird). Aber ungleich tragischer finde ich, dass der Spiegel neben so vielen schrecklichen Unfällen auf der Welt ausgerechnet darüber berichtet. Was will man uns damit sagen? Etwa, dass wir froh sein dürfen, dass wir in Deutschland ggf. mit einer Geldstrafe davonkommen? Dass ihm recht geschah? Dass Rauchen auf ganz verschiedene Weise zu einem schmerzhaften und qualvollen Tod führen kann? Bedenklich finde ich es allemal.

Unlängst wurde offiziell beschlossen, Raucher seien ab sofort als Kranke zu behandeln. Ach ja?! Alle anderweitig Kranken sollten sofort demonstrieren, denn schließlich wird dadurch ja impliziert, kranke Menschen seien in aller Regel selbst schuld an ihrer Erkrankung.

Ach so ja, und am heutigen Tag der Demenz dürfen wir auch nicht vergessen, darauf hinzuweisen, dass Rauchen das Risiko einer Erkrankung an Alzheimer erhöht.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Die Zahl der Freunde, Bekannten und weniger Bekannten, die in letzter Zeit angeblich aufgehört haben zu rauchen, aber in Wirklichkeit nur keine Zigaretten mehr kaufen, steigt ins Unermessliche. ICH HASSE SCHNORRER! Und Feiglinge, die sich dem Druck der Allgemeinheit beugen und aufhören, aber anschließend der kleinsten Versuchung nicht widerstehen können, finde ich besonders erbärmlich.

9
Sep
2008

piep

so, jetzt sind die ferien vorbei, ein neues, todschickes arbeitsgerät ziert meinen schreibtisch und ich finde, es ist zeit, mal wieder ein bisschen zu bloggen. zumal ja am samstag die schöne party ansteht, und wer will schon auf der schönen party sagen "ja, ich habe auch vor ewigkeiten einmal gebloggt, aber mittlerweile twittere ich nur noch, da alles, was ich zu sagen habe, in 140 zeichen passt".

unlängst fragte jemand für ein prominentes printmedium, wie sehr das bloggen, twittern etc. unsere lebensqualität und unseren alltag beeinflusst hat. ich kann eines klar sagen: der roman, den ich im sommer 2004 begonnen habe und von dem ich ruck-zuck sieben kapitel geschrieben hatte, liegt so gut wie unverändert auf der festplatte des vor-vorherigen computers. das war zu zeiten, als ich noch kein DSL in der wohnung hatte. da musste ich mir noch notizen auf karteikarten machen, wenn ich am nächsten tag im büro irgendwas über den historischen kontext recherchieren wollte. und gehäkelt und gestickt habe ich auch nicht mehr, seit ich im web 2.0 unterwegs bin. fürs lesen kann ich das gottseidank nicht behaupten, ich lese nach wie vor viel und gerne.

mittlerweile kann meine mutter internet und skype und wasweißich, guckt sich youtube-videos an. etwas ungelenk war sie zu beginn noch mit dem verständnis von der beziehung zwischen maustaste und browserfenster, da musste ich dann immer an die selige oma (ihre mutter) zurückdenken, die uns alle haushoch im moorhühner erschießen besiegt hat.

ja, mein leben ist bunter, abwechslungsreicher und vielseitiger geworden, aber ich habe auch vieles an kontinuität bei fleißarbeiten verloren, weil die versuchung einfach zu groß ist, zwischendurch mal wieder zu twittern. seit ich das eierfon hab, muss ich auch bei waldspaziergängen aufpassen, dass ich nicht durch mein twittern das vogelgezwitscher übertöne.

aber erst einmal wollte ich hier wieder "piep" sagen.

21
Jul
2008

blog doch mal wieder!

nachdem ich jetzt ohne besonderen grund über zwei monate stillgeschwiegen habe, nutze ich die gelegenheit (die sich bietet, da ich erkältet im bett liege) mal wieder etwas auf schweinchenrosafarbenen hintergrund zu schreiben. eine layout-veränderung wäre sicher auch mal gut, nachdem ich den namen ja schon wegen des kunstwerks verändert habe.

schon kommen anrufe vom atlantischen archipel, ob man sich sorgen um mich machen müsse, da ich nicht mehr blogge.

der hauptgrund meines monatelangen nichtbloggens sieht so aus:

Jessi

sie heißt Jessi und es macht mir im moment mehr spaß, mit ihr spazieren zu gehen als fremder leute internettagebücher zu lesen.
hinzu kommt, wie einige leute bereits bemerkt haben, dass ich meine aktivitäten aufs kurznachrichtenschreiben (aka twitter) verlagert habe, auch dies ohne besonderen grund, einfach nur, weil es ganz lustig ist, schneller geht und man, vorausgesetzt man folgt genug leuten, auch schneller neuen input bekommt. ob dieser sinnreich ist, bleibt zu hinterfragen. abwechslungsreich ist er allemal.

auch auf facebook bin ich etwas aktiver geworden in letzter zeit, obwohl ich mich dieser mode monatelang erfolgreich verschlossen hatte. das ist das krasse gegenteil vom anonymen bloggen: man trifft uralte schulkameraden und junge verwandte wieder, besonders, wenn man - wie ich - das glück hat, aus einem land zu kommen, in dem eine absolute facebook-euphorie herrscht. hierzulande hat man ja angeblich studi-vz und stayfriends (kenne ich beides nicht). man sieht so einiges auf facebook wieder, zum beispiel hätte ich nie geglaubt, dass ich die zwei neurotischen schwarzen katzen, mit denen ich zum jahreswechsel in buenos aires eine wohnung teilte, je wiedersehen werde, geschweige denn im internet, aber siehe da - sie haben mich gefunden und ich habe ihre freundschaftsanfrage bestätigt.

so und auch beim schreiben fällt mir immer noch nichts ein, worüber ich unbedingt bloggen wollte und was ich nicht schon längst getwittert hätte. kommt aber bestimmt bald wieder.

17
Mai
2008

spam

böse böse: mein gmail-account spammt wild in der gegend rum. das allein ist ja noch nicht so beunruhigend und scheint mehreren leuten in letzter zeit passiert zu sein. was mich viel mehr irritiert, ist die tatsache, dass die empfänger alle adressen sind, mit denen ich jemals über diese mailadresse in kontakt stand (und zwar auch solche, die im verteiler von anderen leuten auftauchen, die mir gemailt haben).

ich werde den bösen verdacht nicht los, dass das ganze im ursächlichen zusammenhang mit dem eierfon und dessen ewig online sein und nach neuen mails suchen steht. und gmail ist eh so ein scheiß, mir wird ja immer schon ganz anders, wenn die werbung sich auf schlagwörter aus meinen mails bezieht, und zwar auch auf irischsprachige. creepy, das alles.

es erinnert mich allerdings an eine begebenheit von vor gut 7 jahren, da war etwas ähnliches mit meinem rechner in köln an der uni passiert, und zwar hat er textbausteine aus irgendwelchen word-dateien in der gegend umhergesendet (die ich noch nicht mal selber geschrieben hatte, sondern ein mitbenutzer meines PCs). irgendwann kam dann die ehrgeizige antwort eines lieben irischen professors von mir mit der genauen angabe der textstelle (es war herodot, das zitat war allerdings seines anfangs und seines endes beraubt und völlig kontextfrei). das hat mich damals wirklich schwer beeindruckt.

heute kam nur die mail einer ex von jemandem aus meiner mailing-liste, ich solle sie doch bitte vom verteiler streichen. nun, wenn das so einfach wäre...
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