diese nachricht bekam ich gerade auf studiVZ (ehrlich gesagt wusste ich noch nicht mal, dass ich da ein profil habe). liebe netz-profis, könnt ihr mir mal erklären, wie ich solche furchterregenden ereignisse in zukunft verhindere?
Irgendwo hier in meiner Nähe steht ein Imac rum der Deinen Namen trägt. Ich hab die Kiste per Bluetooth gefunden und dann aus Neugierde den Namen bei StudiVZ/MeinVZ eingegeben. Siehe da, Dich gibts tatsächlich. Da wollte ich nur mal hallo sagen!
HALLO!
nein, es war keine gute idee, mit der u2 durch charlottenburg zu fahren und impossible von den shout out louds zu hören... sollte man nicht tun, wenn die emotionen gerade die konsistenz eines fahrlässig zerbrochenen wachteleis haben. überall, nur nicht charlottenburg. zu viele impossibilities (sc. their love is something that would have been to good to be true) wohnen da, an der bismarckstraße, am kaiserdamm, ja fast an jeder gottverdammten haltestelle. hallo K, hallo P, fühlt ihr euch angesprochen? und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, gibt es just akut wieder einen rezidiv in diesen immer gleichen zustand des sich nach einem außerkonfektionell und überseriell großartigen erlebnis verlieben wollens, aber es nicht dürfens. wegen irgendwelcher unberechenbarer aktanten und zirkumstanten. hach.
das wäre doch überhaupt mal ein schönes epitaph:
IMPOSSIBLE! hach!
Impossible
I don't want to feel like I don't have a future.
I don't want to feel like it's an end of a summer.
Let's not fall back to sleep like we used to.
I don't want to wake up knowing I don't have a future.
Impossible. Your love is something I cannot remember.
I don't want to spend another day in this city.
I woke up thirsty, it's hard to go back you know.
Let's not fall back to sleep like we used to, do you remember?
I don't want to wake up knowing I don't have a future.
Impossible. Your love is something I cannot remember.
And there's a first time and a second time, you've got to hold on.
Did you know it could happen to you?
Your love is something I cannot remember.
I don't want to see the same pictures all over.
And I've been standing on the same spot now since it's been over.
'Cause someone promised me a new chance, yes you promised.
I don't want to wake up knowing I don't have a future.
Impossible. Your love is something I cannot remember.
And there's a first time and a second time, you've got to hold on.
Did you know it could happen to you?
Your love is something I cannot remember.
You are just like your mother, I'm just the same as the others.
Do you believe everything they write in all those magazines?
Stay out of love until you're ready, stay out of it 'cause it scares you.
You'll still find your love outside the public library.
Achtung: Dieses ist und bleibt ein Kochrezept- und Katzencontent-freier Blog. Gestern nacht hatte ich jedoch ein prägendes Erlebnis, was mich in die Situation bringt, doch ein – freilich nur vages – Salatrezept zu bloggen.
Einer meiner größeren Kulturschocks (neben den weißen Socken bei Männern und unrasierten Achselhaaren bei Frauen), als ich achtzehnjährig vom Balkan nach Deutschland kam, waren die mitgebrachten Nudelsalate auf Studentenparties. Daran werde ich mich wohl auch nie gewöhnen, zumal es auch in meinem Alter noch Menschen gibt, die es wagen, auf ein Fest etwas anderes als eine Rotweinflasche und/oder ein Geschenk mitzubringen. Mittlerweile besitze ich dank desideria sogar eine Salatschüssel mit im Deckel integriertem Salatbesteck, die wohl eigens dazu kreiert wurde, Salate auf anderer Leute Feiern zu transportieren. Bisher hat es jedoch außer Salat im eigentlichen Sinne, also Grünzeug, Tomaten, Gurken etc. noch nichts in diesem Gefäß von meiner Küche auf ein fremdes Buffet geschafft.
Gestern aber aß ich mitten in der Nacht auf einer Spontanparty etwas, was meine Abneigung gegenüber Nudelsalat (besonders jenem mit Mayonnaise, Erbsen und Fleischwurst, würg) radikal revolutioniert hat. Es bestand neben (schönen, dreifarbigen italienischen) Nudeln noch aus den folgenden Zutaten: viel Rucola, Avocado, ein wenig Parmesan, getrockneten Tomaten und Pinienkernen. Abgeschmeckt war es mit Olivenöl und viel Zitrone. Himmlisch. Jetzt kann ich es kaum erwarten, dass jemand mich zu einer der verhassten Nudelsalat-Veranstaltungen einlädt.
Wie tröstlich, dass es auch Blogger gibt, die beim Bund waren. Ich dachte immer, Valerie F. sei allein auf weiter Flur mit ihrem Fetisch.
Heute nacht sagte sie zu jemandem, der sein Blog gerade deaktiviert hatte, er sähe wie ein Tastfunker aus.
"Ich konnte schneller funken als der Lochstreifen vorgab", war die prompte Antwort.
"Aber ich bin nur dann schneller als der Lochstreifen wenn es erforderlich ist", fügte er nach einer Weile hinzu.
Hach. Wie schade, dass diese Schlüsselqualifikation so selten in Selbstdarstellungen von Kontaktanzeigen vorkommt.
Musste gerade schmunzeln. Im Moment ist Besuch da, ein schwuler Mann und eine lesbische Frau. Nun hat meine Wohnung nur zwei Zimmer. Heute nacht müssen wir hier aber alle drei übernachten. Der Papst hätte seine helle Freude an uns – es besteht ja noch nicht einmal die theoretische Chance eines unzüchtigen Vergehens. Eigentlich ist es also scheißegal, wer neben wem schläft. Aber ich konnte irgendwie nicht anders, als an diese wunderschöne Parabel zu denken. Endlich mal ein Anlass, sie zu bloggen. Eins ist allemal klar: der Hund schläft so lange in der Küche. Wir haben jetzt auch gemeinsam eine Lösung gefunden, wie es dem Hund einfacher zu machen ist, das Sofa zu räumen, während Besuch da ist – der Hund darf das Sofapolster einfach mit in die Küche nehmen. Kompromisse können so erstaunlich schlicht sein...
Aber ich selbst, ich werde ja die nächsten beiden Tage sowieso bei isabo sein, um dem irren Lesungswochenende in HH beizuwohnen. Freue mich schon ganz doll!